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Vorpommersche Landesbühne Anklam: Partner bringen Kooperationsvereinbarung auf den Weg

Gespräche-Theater

© Anke Radlof / LK V-G
Um das Wirken der Vorpommerschen Landesbühne Anklam noch effektiver unterstützen zu können, haben sich Vertreter der Vorpommerschen Landesbühne, des Landkreises Vorpommern-Greifswald, der Städte Anklam und Wolgast sowie der Seebäder Heringsdorf und Zinnowitz zu einer Gesprächsrunde getroffen.

Ziel ist der Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen der kommunalen Ebene, dem Theater und dem Land als größtem Zuschussgeber. Mit dieser Vereinbarung soll die Gesamtfinanzierung des Theaters stabilisiert und das kulturelle Angebot für die Region dauerhaft gesichert und inhaltlich ausgestaltet werden

In diesem Zusammenhang lobte Herr Dr. Wolfgang Bordel, der Intendant des Theaters, die beabsichtige Einrichtung eines gemeinsamen Beirates unter dem Vorsitz des Landes. »Ich freue mich über die Unterstützung und das Interesse des Landes. Wir kommen so kontinuierlicher ins Gespräch, können die verschiedenen Interessen und Zwänge besser koordinieren und schaffen damit gleichzeitig ein hohes Maß an Transparenz für alle Beteiligten.«

Finanz- und Kulturdezernent Dietger Wille des Landkreises stellte nach dem Gespräch fest: »Der Vertragsentwurf bildet eine gute Grundlage für die künftige Zusammenarbeit und eröffnet weiteren Städten und Gemeinden die Möglichkeit zur Unterstützung der Arbeit des Theaters. Unsere Region hat nach vielen Jahren des Einwohnerschwundes wieder die Chance, neue Einwohner zu gewinnen. Dafür brauchen wir das Theaterangebot in den Kommunen, die sich dies alleine niemals leisten könnten. Hier wird eine beeindruckende Arbeit geleistet.
Das Theater schafft es, gut gefüllte Vorstellungen anzubieten und viele Bürger in die aktive künstlerische Arbeit einzubeziehen. Jeder zusätzliche Euro, den wir für die Landesbühne akquirieren können, ist gut angelegtes Geld in Bildung, Kultur und für unser Image. Ich bin dankbar für die Geschlossenheit der kommunalen Vertreter und die angekündigte Unterstützung durch das Land.«