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Haffküste
© Henry Beiermann / LK V-G 

Kataster- und Vermessungsamt des Landkreises muss für manche Leistungen Umsatzsteuer berechnen

Bundesministerium für Finanzen schreibt neue Praxis ab sofort vor

Ab sofort müssen die Mitarbeiter des kreislichen Kataster- und Vermessungsamtes für einige Leistungen Umsatzsteuer berechnen.

Grundlage dieses Handelns bildet ein entsprechender Erlass vom 11.07.2017, verfügt vom Innenministerium des Landes Mecklenburg Vorpommern.

Dieser wiederum fußt auf der Grundlage eines Schreibens des Bundesministeriums der Finanzen vom 16. Dezember 2016, III C 2-S 7107/16/10001, eine Erweiterung der umsatzsteuerpflichtigen Leistungen im amtlichen Vermessungswesen in Mecklenburg-Vorpommern vorzunehmen, die alle juristischen Personen des öffentlichen Rechts betreffen, die von der in § 27 Absatz 22 Satz 3 UStG eingeräumten Optionsmöglichkeit Gebrauch gemacht haben.

Hierbei handelt es sich um folgende Tätigkeiten:

  • Schriftliche Auskünfte
  • Eintragen von geprüften Grenzmaßen und/oder Gebäudemaßen
  • Umformung von Koordinaten in andere Bezugssysteme
  • Beglaubigungen, Bescheinigungen aus dem Liegenschaftskataster
  • Grenzbescheinigungen
  • Gebühren nach dem Zeitaufwand

Auskünfte auf Nachfragen zu dieser Neuerung erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kataster- und Vermessungsamtes des Landkreises Vorpommern-Greifswald gerne im Rahmen des Beratungsgespräches zum jeweiligen Vorgang.