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© Henry Beiermann / LK V-G 

Jugendamt legt Sonderschicht ein: Bereich Unterhaltsvorschuss muss für zwei Tage schließen

Die Beratungen im Jugendamts-Bereich Unterhaltsvorschuss fallen vom 21. bis zum 22. September an allen drei Verwaltungsstandorten des Landkreises Vorpommern-Greifswald – Greifswald, Anklam und Pasewalk – aus. Grund: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes legen aufgrund der Antragsflut im Zusammenhang mit dem am 1. Juli in Kraft getretenen, reformierten Unterhaltsvorschussgesetz eine Sonderschicht ein.


Beim Jugendamt sind inzwischen 1.600 Neuanträge insbesondere für die Umstellung und Erweiterung der neuen Altersgruppe 12. bis 18. Lebensjahr eingegangen. Dazu werden die laufenden 2.500 Leistungsbescheidungen, die noch unter das Gesetz vor dem 1. Juli fielen, bearbeitet. Antragsteller müssen derzeit mit Bearbeitungs- beziehungsweise Bescheidungszeiten von drei bis fünf Monaten rechnen. Das heißt, nicht alle werden bis zum 1. Oktober ihre rückwirkenden beziehungsweise laufenden Zahlungen erhalten können.

Um die Wartezeiten nicht weiter zu verlängern, wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Unterhaltsvorschuss am 21. und 22. September so viele Anträge wie möglich bearbeiten. Deshalb sind die Beratungsstellen für zwei Tage geschlossen. In dringenden, unaufschiebbaren Fällen können sich Bürgerinnen und Bürger telefonisch an das Sekretariat des Jugendamtes am Standort Pasewalk wenden: 03834 8760-2717.

Anträge für die Gewährung von Unterhaltsvorschussleistungen ab dem 1. Juli 2017 können noch bis zum 30. September 2017 erfolgen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beraten darüber in den üblichen Sprechzeiten persönlich oder per Telefon.