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© Henry Beiermann / LK V-G 

Breitbandausbau in Vorpommern - Minister Pegel übergibt Förderbescheide über 20 Millionen Euro

Der Breitbandausbau in den Ämtern Usedom-Nord, Usedom-Süd, im Amt am Peenestrom, Anklam-Land, Landhagen, Lubmin, Löcknitz-Penkun und Züssow nimmt weiter Gestalt an.


Landrätin Dr. Barbara Syrbe und Christian Pegel Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

© Anke Radlof / LK V-G

Der Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, Christian Pegel, brachte jetzt gut 20 Millionen Euro mit nach Vorpommern und übergab sieben Zuwendungsbescheide an Landrätin Dr. Barbara Syrbe. »Ich freue mich sehr, dass die Menschen in unseren Dörfern nun mit einem baldigen Breitbandausbau rechnen können«, so die Landrätin.
Schnelles Internet ist zudem ein wichtiger Standort- und Wirtschaftsvorteil, betonte Minister Pegel: »Hier in Vorpommern können wir dann sicherlich mit Unternehmensansiedlungen und kleineren Bevölkerungszuzügen rechnen – der südliche Teil des Kreises beispielsweise könnte für die Berliner immer attraktiver werden.«

Mit der Übergabe dieser Kofinanzierungsbescheide werden in Bezug auf den Breitbandausbau die Voraussetzungen für den weiteren Verfahrensablauf zur Errichtung und Betreibung der Infrastruktur in weiteren 60 Orten des Landkreises geschaffen:

Penkun, Grambow, Krackow, Ramin, Blankensee, Boock, Nadrensee, Bergholz, Plöwen, Glasow, Neuenkirchen, Wackerow, Mesekenhagen, Hinrichshagen, Levenhagen, Weitenhagen, Groß Kiesow, Kemnitz, Dersekow, Hanshagen, Loissin, Behrenhoff, Diedrichshagen, Dargelin, Karlshagen, Mölschow, Zemitz, Lühmannsdorf, Sauzin, Krummin, Peenemünde, Koserow, Loddin, Ückeritz, Benz, Mellenthin, Pudagla, Usedom, Stadt, Murchin, Rankwitz, Korswandt, Zirchow, Dargen, Stolpe auf Usedom, Kamminke, Garz, Ducherow, Spantekow, Boldekow, Neu Kosenow, Butzow, Sarnow, Postlow, Bargischow, Bugewitz, Blesewitz, Neuenkirchen, Iven, Rossin.

Aus der Pressemitteilung des Energieministeriums:

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Um bis zum Jahr 2018 deutschlandweit eine flächendeckende Breitbandabdeckung mit Datenraten von mindestens 50 Mbit/s zu erreichen, stellt der Bund in mehreren Etappen mehr als zwei Milliarden Euro Fördermittel bereit. Die Förderung des Bundes beträgt bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten eines Ausbauprojektes. Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt zur Verringerung des kommunalen Eigenanteils ergänzend eine Kofinanzierung des Bundesprogramms zum Breitbandausbau bereit.

Im Rahmen des zweiten Calls wurden sieben Projektanträge des Landkreises Vorpommern-Greifswald vom Bund bewilligt. Das Land gewährt für diese Projekte insgesamt eine Kofinanzierung aus Landesmitteln in Höhe von mehr als 20 Millionen Euro. Diese werden zur Kofinanzierung von rund 65 Millionen Euro Bundesfördermitteln eingesetzt. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen ergibt sich ein Gesamtvolumen von rund 96 Millionen Euro.

Bereits im ersten Call erhielt der Landkreis für drei Projektgebiete ca. zehn Millionen Euro Landesfördermittel und rund 28 Millionen Euro Bundesfördermittel. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen ergibt sich ein Gesamtvolumen von rund 42 Millionen Euro. Bisher werden somit 10 Projektgebiete im Landkreis mit ca. 30 Millionen Euro Landesfördermitteln und ca. 92 Millionen Euro Bundesfördermitteln unterlegt.
Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen ergibt sich ein Gesamtvolumen von ca. 138 Millionen Euro. Von den 98 Projektgebieten, mit denen das gesamte Land Mecklenburg-Vorpommern flächendeckend für den Breitbandausbau überplant wurde, wurden im ersten Call 24 Projekte und im zweiten Call 53 Projekte aus Mecklenburg-Vorpommern durch den Bund bestätigt.

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