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Haffküste
© Henry Beiermann / LK V-G 

5. Schwarzwildsymposium im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Das 5. Schwarzwildsymposium im Landkreis Vorpommern-Greifswald stand ganz im Zeichen des aktuellen Nachweises der Afrikanischen Schweinepest (AFP) in Tschechien sowie des Modellprojekts »Nachhaltige Bestandsreduzierung beim Schwarzwild«.


Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt

© Achim Froitzheim / LK V-G

Nachdem Landrätin Dr. Barbara Syrbe und Vizelandrat Jörg Hasselmann in das Thema eingeführt hatte, betonte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt, die dringende Notwendigkeit, die Gesamtpopulation des Schwarzwildes in Mecklenburg-Vorpommern ebenso wirksam wie dauerhaft zu verringern.

Dr. Soike vom Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit im Land Brandenburg referierte zum aktuellen Stand des ASP-Geschehens. Dr. Hüttner vermittelte den Stand der Vorbereitungen in Mecklenburg-Vorpommern für den Fall eines ASP-Ausbruches bei uns.

Landrätin Dr. Barbara Syrbe am Mikrofon.

© Achim Froitzheim / LK V-G

Dr. Konstatin Börner vom Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin machte in seinem Vortrag deutlich, wie stark sich Wildschweine vermehren, wie erfolgreich sie ihren Lebensraum behaupten sowie neue Lebensräume erobern und mit welch hohem Grad an Anpassungsfähigkeit dies verbunden ist. Sein Kollege von der Universität Rostock Dr. Hinrich Zoller erläuterte abschließend die Praxis der modernen Schwarzwildbejagung, die Suche nach neuen Ansätzen und deren Umsetzung in der Praxis.

Aussprache während des 5. Schwarzwildsymposiums

© Achim Froitzheim / LK V-G

Die Fachtagung war mit rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Jagd, Forst, Landwirtschaft und Wissenschaft sehr gut besucht und ging erst nach knapp fünf Stunden an Vorträgen und Diskussion zu Ende. Minister Dr. Till Backhaus lobte die Anstrengungen von Jägern, Landnutzern, Naturschützern und Behörden, im Schulterschluss neue Wege bei der Schwarzwildbejagung zu gehen, als »beispielhaft, zukunftsweisend und unterstützenswert«.

Rechenschaftsbericht