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Haffküste
© Henry Beiermann / LK V-G 

Landkreis und Demokratie-Zentrum laden Ehrenamtler zur Zusammenarbeit für regionales Integrationskonzept

Um mit den Herausforderungen der Flüchtlingsarbeit Schritt halten zu können, müssen zum Teil neue Strukturen geschaffen werden. Als genauso wichtig hat es sich erwiesen, Abläufe zu beschleunigen, Verfahren zu straffen, neue Informations- und Kommunikationswege zu etablieren, Aufgaben zu koordinieren und Kompetenzen zu bündeln.

Fünf Hände

"Eine langfristig gelingende Integration ist jedoch noch weit mehr als die bloße Reaktion auf akute Notlagen", sagte Sozialderzernent Dirk Scheer. Es sei notwendig, zusammen mit allen am Prozess Beteiligten in die Zukunft zu denken.

Aus diesem Grunde laden der Landkreis Vorpommern-Greifswald und das Zentrum für Demokratische Kultur gemeinsam ehrenamtlich Tätige und Menschen ein, die sich freiwillig in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Sie sollen die Möglichkeit haben, die Leitlinien der zukünftigen Integrationspolitik in einem Integrationskonzept mitzugestalten sowie Ihre Erfahrungen und Ideen einzubringen. Das Konzept soll als Grundlage für ein strategisches Integrationsmanagement dienen, aktuelle Handlungsbedarfe aufgreifen und konkrete Maßnahmen erarbeiten. Die Auftaktveranstaltung dazu findet am 6. Januar 2016, um 14 Uhr, in der Sparkasse Anklam statt.

Dezernent Scheer: Langfristige Integration stellt Basis vor Herausforderungen

"Um die Kompetenzen bestmöglich zu bündeln, werden thematische Arbeitsgruppen aus Verwaltung, Nichtregierungs-Organisationen (NGO) und Zivilgesellschaft Probleme und Ziele in ihrem Feld benennen und nach konkreten Maßnahmen und Ressourcen für deren Verwirklichung suchen", sagte Scheer. Die Arbeitsgruppen widmen sich drei Säulen des regionalen Zusammenlebens, nämlich 1. Erziehung, Bildung, Arbeit, 2. Soziales sowie 3.Teilhabe.

http://www.raa-mv.de/de/content/integrationskonzept-vorpommern-greifswald