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Wallgraben Greifswald
© Henry Beiermann / LK V-G 

Vorpommersches Flachland

Peenetal bei Priemen
Peenetal bei Priemen

Den größten Bereich nimmt die Landschaftszone des Vorpommerschen Flachlandes ein. Hierzu gehören die überwiegend landwirtschaftlich intensiv genutzten relativ ebenen bis flachwelligen Grundmoränenplatten mit vorherrschend reicheren Böden, in denen die wie ein Netz von Schmelzwasserrinnen eingebetteten Flusstalmoore eindrucksvoll in Erscheinung treten.

Strukturiert werden die landschaftlich sonst wenig gegliederten Flächen der Landschaftseinheiten der Lehmplatten nördlich und südlich der Peene durch Waldgebiete wie das Karlsburg-Oldenburger Holz, die Waldgebiete zwischen Weitenhagen und Berenhoff, zwischen Hanshagen und Rubkow sowie der Spantekower Forst und durch eingestreute Kleingewässer und Feuchtsenken.

 

Von West nach Ost durchtrennt das Peenetal diese Agrarlandschaft in eindrucksvoller Weise und bietet zahlreichen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten einzigartige Lebensräume. Südlich der Lehmplatten schließt sich das Talmoor des Großen Landgrabens an, das auf ähnliche Weise entstanden ist. Im Norden werden die Lehmplatten vom Talmoor der Ziese begrenzt, dass zwischen Dänischer Wiek und dem Peenestrom verläuft. Im Südosten schließen das Sandgebiet der Ueckermünder Heide sowie das Becken der Friedländer Großen Wiese an.

Die Ueckermünder Heide wird von nährstoffarmen Böden mit ausgedehnten Kiefernforsten bestimmt. Die Friedländer Große Wiese stellt dagegen ein Durchströmungsmoor mit intensiv genutzten Grünländern und Renaturierungsflächen und dem Galenbecker See herum dar, die als bedeutender Rastplatz von Kranichen heimgesucht werden.