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Wallgraben Greifswald
© Henry Beiermann / LK V-G 

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Naturpark

Zuständige Behörde:

Dezernat 3
An der Kürassierkaserne 9
17309 Pasewalk
Telefon:  03834 8760 3301
Fax:  03834 8760 9003
E-Mail:  bauamt@kreis-vg.de
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Naturparke im Landkreis

Logo Naturparke Deutschland
Logo Naturparke Deutschland

In Deutschland bestehen 104 Naturparke (Stand: September 2012), die etwa 25 % der Landesflächen einnehmen. Die drei Naturparke im Landkreis Vorpommern-Greifsald nehmen fast 40 % der Fläche des Landkreises ein. Die Naturparke liegen in gemeinsamer Trägerschaft des Landes und des Landkreises und der Landkreis trägt auch einen Teil der Unterhaltungskosten. Sie stellen einen wichtigen Baustein im Naturschutz dar und helfen, die landschaftlichen Schönheiten, Kulturlandschaften und seltenen Arten und Biotope zu erhalten und auch späteren Generationen zugänglich zu machen.

In Naturparken wird eine dauerhaft umweltgerechte Landnutzung angestrebt, und sie sollen wegen ihrer landschaftlichen Voraussetzungen besonders für die Erholung und für nachhaltigen Tourismus geeignet sein. In § 27 BNatSchG wird festgelegt, dass Naturparke einheitlich zu entwickelnde und zu pflegende, großräumige Gebiete und auf überwiegender Fläche Landschafts- oder Naturschutzgebiete sind, eine große Arten- und Biotopenvielfalt und eine durch vielfältige Nutzungen geprägte Landschaft aufweisen.
Die zugrunde liegende Idee ist ein „Schutz durch Nutzung“, deshalb ist die Akzeptanz und die Beteiligung der Bevölkerung am Schutz der Kulturlandschaft und Natur sehr wichtig. Dabei sollen der Schutz der Natur und die Bedürfnisse von Erholungssuchenden so verknüpft werden, dass beide Seiten davon profitieren: nachhaltiger Tourismus mit Respekt vor dem Wert der Natur und Landschaft stehen im Vordergrund.

Weiterführende Informationen unter: www.naturparke.de

• Naturpark Am Stettiner Haff

Logo Naturpark Stettiner Haff
Logo Naturpark Stettiner Haff

Der Naturpark erstreckt sich über eine Fläche von 53.700 ha. Geprägt wurde die Naturparkregion durch das Pommersche Stadium der Weichseleiszeit vor ca. 12.000 bis 10.000 Jahren. Die hieraus hervorgegangenen Oberflächenstrukturen sind überwiegend reliefarme Grundmoränen, welche durch Eisrandlagen, Oser, Täler und Becken gekennzeichnet sind.
Als Teil des Norddeutschen Tieflandes weist die Region der Ueckermünder Heide überwiegend magere Sandböden auf, während in den Flusssenken der Uecker, Randow und Zarow sowie an der Haffküste Niedermoorflächen vorzufinden sind.
Im Spätglazial stauten sich die Schmelzwassermassen infolge des nur langsam im Norden abschmelzenden Eismassivs und bildeten den riesigen Haffstausee. Durch Windverfrachtungen wurden Flugsanddecken und Binnendünen aufgelagert. Diese Kombination prägt heute das Sandgebiet „Ueckermünder Heide“.

Weiterführende Informationen unter: www.naturpark-am-stettiner-haff.de

• Naturpark Flusslandschaft Peenetal

Logo Naturpark Flusslandschaft Peenetal
Logo Naturpark Flusslandschaft Peenetal

Der Naturpark umfasst auf etwa 33.400 Hektar das Peenetal vom Auslauf am Kummerower See bis zur Mündung in den Peenestrom. Er grenzt an zwei weitere Naturparke: im Westen an den Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See sowie im Osten an den Naturpark Insel Usedom, die beide Gebiete an den neuen Naturpark abtraten, damit das Peenetal komplett in nur einem Naturpark liegt.

Der Naturpark Flusslandschaft Peenetal ist der jüngste Naturpark in Mecklenburg-Vorpommern; er wurde 2011 festgesetzt. Zuvor erfolgte in dem Gebiet von 1992-2009 die Umsetzung eines der größten Naturschutzgroßprojekte Deutschlands. Der Sitz des Naturparks befindet sich in Stolpe an der Peene, wo ein modernes Besucherinformationszentrum mit interaktiver Ausstellung entsteht. Neben der Öffentlichkeitsarbeit und Besucherlenkung bilden naturschutzfachliche Aspekte einen wichtigen Schwerpunkt in der Naturparkarbeit.

Weiterführende Informationen unter: www.naturpark-flusslandschaft-peenetal.de

• Naturpark Insel Usedom

Logo Naturpark Insel Usedom
Logo Naturpark Insel Usedom

Kaum irgendwo sonst lassen sich so viele verschiedene Landschaftsformen auf engstem Raum finden: Ostseestrand und Binnenküste, Seen und Moore, Buchenwälder und Dünenkiefern fügen sich mit kleinen Dörfern in einer alten Kulturlandschaft zu einem Mosaik, das durch seine Vielfalt überrascht.
Die Anfänge des Naturparks gehen zurück auf das Nationalparkprogramm aus dem Jahre 1990, in dem die Insel Usedom, das Westufer des Peenestroms und die umliegenden Küstengewässer des Stettiner Haffs, des Achterwassers und des Peenestromes als Naturpark vorgeschlagen wurden.
Der Naturpark erstreckt sich über eine Fläche von 59.000 ha.

Weiterführende Informationen unter: www.naturpark-usedom.de